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6. Projekttag des LSmZ 2015

"Schülerinnen und Schüler aus allen Ländern dieser Welt – eine Herausforderung und Chance“

Zum 6. Mal luden wir in das IBZ (Internationales Begegnungszentrum) der TU Dortmund ein. In diesem Jahr widmeten wir uns dem hochaktuellen Thema der Bildungsbedürfnisse von Flüchtlinkskindern.

Das Recht auf Bildung ein grundlegendes Menschenrecht (Artikel 26 Abs. 1 AEMR), dass für alle Kinder dieser Welt gilt – ungeachtet ihrer Staatsbürgerschaft oder ihres Aufenthaltsstatus. Die Schulpflicht im Land NRW besteht seit 2005 auch für Kinder und Jugendliche, die einen Asylantrag gestellt haben (§34 Abs. 6 SchulG NRW).

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Im August 2015 gab das BAMF die Prognose bekannt, dass sie in diesem Jahr bis zu 800.000 Asylbewerber erwarte. Durch diesen vermehrten Zustrom von Flüchtlingen in Deutschland ist es umso deutlicher geworden, wie wichtig es ist, dass auch die Kinder der Flüchtlinge schnell Zugang zu Bildung erhalten. Bildung dient als wichtiges –wenn nicht sogar als das wichtigste -Instrument für Chancengleichheit, Teilhabe und Integration.

Diesen Zugang zu schaffen stellt eine große Herausforderung dar.

Es erfordert schulische Kapazitäten zu organisieren. So seien nach der GEW-Vorsitzenden Marlis Tepe für 300.000 neuen Schülern 25.000 zusätzliche Lehrkräfte nötig. Zudem sind spezifische Fortbildungen, sprachorientierte Förderkonzepte und auch psychologisches Zusatzwissen zwingend notwendig, um Flüchtlingskinder gut fördern und in den regulären Unterricht integrieren zu können. Auch außerschulische Angebote sind hilfreich, um den Übergang zur Schule für die Flüchtlingskinder mit ihren Fluchterfahrungen möglichst angenehm zu gestalten.

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Meistert man diese Herausforderung birgt sich in ihr eine Chance. Die Menschen, die zu uns kommen, besitzen Kompetenzen und Potentiale und es ist unsere Aufgabe, diese zu erkennen, zu fördern und zu nutzen. Denn Bildung heißt auch Ausbildung. Somit soll nach dem Erlernen der deutschen Sprache je nach Potential und Interesse die Integration in Ausbildung und Beruf ermöglicht werden, sodass jeder seinen Beitrag zu einem friedlichen Zusammenleben in unserer multikulturellen Gesellschaft in Deutschland leisten kann.

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Studierenden und Lehrkräften scheinen jedoch verunsichert. Sie stellen die Frage, wie man den Bedürfnissen dieser Schülerinnen und Schülern gerecht werden kann.

Wir haben uns am 19.11.2015 der Herausforderung gestellt, der Antwort dieser Frage näher zu kommen.

Dabei erhielten wir vielseitige Unterstützung und möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Referenten, Workshopleitern und Gästen bedanken.

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