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1. Projekttag des LSmZ 2010

"Lehrer/-innen mit Zuwanderungsgeschichte"

Über Integration wird derzeit viel und kontrovers diskutiert. Dabei ist man sich weitgehend darüber einig, dass gerade an den Schulen mit intelligenten Projekten viel erreicht werden kann. Mehr Lehrer/innen mit Zuwanderungsgeschichte zu gewinnen ist ein aktuelles Ziel der Landes- und Bundesregierung: sie können Vorbild sein für gelungene Integration und ihre persönlichen Erfahrungen im bilingualen und bikulturellen Bildungsprozess in ihre Arbeit einbringen. Aus diesem Grund wurde im November 2007 das Netzwerk „Lehrer/-innen mit Zuwanderungsgeschichte in NRW“ ins Leben gerufen.

 

Auch Studierende der TU Dortmund können von diesem Projekt profitieren: Im November 2009 fand der erste Projekttag „Lehrer/-innen mit Zuwanderungsgeschichte“ in Kooperation mit dem Netzwerk „Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte“ statt, bei dem sich Lehramtsstudierende mit dem Thema auseinandersetzen konnten. Angeregt durch die Teilnahme am Projekttag wurde in der Folge das Netzwerk „Lehramtsstudierende mit Zuwanderungsgeschichte“ gegründet, das im Mai 2010 offiziell seine Eröffnung feierte.

 

Anknüpfend an die positiven Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr fand am 25. November 2010 der Projekttag des Netzwerks „Lehramtsstudierende mit Zuwanderungsgeschichte“ im IBZ der TU Dortmund statt.

 

Auch in diesem Jahr hatten Studierende mit und ohne Migrationshintergrund die Gelegenheit, bei Vorträgen und in den angebotenen Workshops die Netzwerke kennenzulernen und sich einzubringen. Der Projekttag 2010 bot Studierenden erneut die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu reflektieren, Potentiale zu entdecken und sich mit erfahrenen Lehrern und mit Kommilitonen auszutauschen.

 

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Eröffnet wurde der Projekttag durch den Prorektor für Studium Prof. Dr. Walter Grünzweig und Dr. Ulrich Heinemann vom Schulministerium NRW. Auf die Vorstellung des Netzwerks „Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte in NRW“ und des Netzwerks „Lehramtsstudierende mit Zuwanderungsgeschichte“ durch die jeweiligen Sprecher folgte das Auftaktreferat von Dr. Ulrich Raiser vom Büro des Beauftragten des Senats von Berlin für Integration und Migration und eine anschließende Diskussion, bei der das Publikum die Gelegenheit nutzte, kritische Fragen zu stellen.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause konnten sich die Teilnehmer dann in unterschiedlichen Workshops aktiv mit verschiedenen Themen auseinandersetzen, die sie auch in ihrem späteren Berufsalltag als Lehrer beschäftigen werden. Dabei wurden sowohl ganz praktische Fragen zur Karriereplanung im Schuldienst beantwortet, als auch Problemsituationen durchgespielt, die sich ergeben können, wenn Menschen verschiedener Herkunft aufeinander treffen.

In allen Workshops konnten die Studierenden in Diskussionsrunden und Rollenspielen ihre eigenen Positionen reflektieren und neue Perspektiven für ihre zukünftige Lehrtätigkeit entwickeln. Außerdem konnten Interessierte sich mit der Frage beschäftigen, wie Netzwerke wie das der Lehramtsstudierenden mit Zuwanderungsgeschichte funktionieren können und welche Möglichkeiten diese Vernetzung bietet

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