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Zielsetzung des Modells

Doppelte Zielsetzung:

Das Dortmund Modell (DoMo) richtet sich an Lehramtsstudierende der TU Dortmund und an Schüler/innen mit Migrationshintergrund an Dortmunder Projektschulen des DoKoLL.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten sprachlichen und fachlichen Förderunterricht, um das mündliche und schriftliche Sprachverständnis für den Fachunterricht dauerhaft zu verbessern.

Der Förderunterricht wird durch speziell darauf vorbereitete Lehramtsstudierende der TU Dortmund durchgeführt.

 

IMG_04821.  Verbesserung der Bildungschancen für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund

Auch wenn Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund sich im Alltag anscheinend problemlos auf Deutsch verständigen können, so stellt die Sprache in der Schule sie vor besondere Anforderungen. Dort werden komplexe Sprachfertigkeiten und -strukturen benötigt, die die angemessene Be- und Verarbeitung von Wissen erst ermöglichen. Die Entwicklung und der Ausbau solcher Sprachkompetenzen im Deutschen setzen bestimmte muttersprachliche Fähigkeiten in der Unterrichtssprache Deutsch voraus. Diese können von Schülerinnen und Schülern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, häufig nicht eingebracht werden und müssen somit in der Schulzeit zusätzlich erworben werden.

Das Modell unterstützt die Vermittlung des Deutschen in allen Fächern durch ergänzenden Förderunterricht. Die Schülerinnen und Schüler erhalten sprachlichen und fachlichen Förderunterricht, um das mündliche und schriftliche Sprachverständnis für den Fachunterricht dauerhaft zu verbessern. Es soll erreicht werden, dass alle Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn erfolgreich abschließen und so ihre Zukunftschancen vergrößern.

IMG_04772.  Kompetenzentwicklung für Studierende im Umgang mit kulturell-sprachlicher Verschiedenheit und in der Vermittlung des Deutschen als Zweitsprache

Das Dortmunder Modell entwickelt, überprüft und modifiziert eine thematisch exemplarisch ausgewählte Form von Theorie-Praxis-Verzahnungen für Lehramtsstudierende der Technischen Universität Dortmund aller Fächer und Schulformen.

Diese werden dabei im Sommersemester in einem eigens für sie konzipierten praktisch orientierten Ausbildungsseminar für Studentische  Förderlehrer/innen auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Mit dem Beginn eines neuen Schuljahres beginnen sie ihren vier Stunden pro Woche umfassenden Förderunterricht, in dem sie die theoretischen (Er-) Kenntnisse an kleinen Gruppen von Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte erproben und lernen mit kultureller Vielfalt im größeren Kontext der Inklusion in der Schule umzugehen. Hierbei werden sie in einem weiteren Reflexionsseminar für Studentische  Förderlehrer/innen im Wintersemester unterstützt, das sie zur Reflexion ihres Tuns im Kontext der theoretisch erworbenen Kenntnisse anleitet.

Ihren Kompetenzverlauf können die Studierenden in einem für den Förderunterricht am DoKoLL entwickelten Portfolio dokumentieren.

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