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Sprachcamps "Emscherpiraten" (abgeschlossen)

Panorama

Sprachcamps als außerschulische Ferienangebote

Daumen hochSprachcamps als außerschulische Ferienangebote wurden (hier: Grund-) Schulkindern angeboten, die zu Hause eine andere Sprache sprechen als in der Schule.

Während der Ferien sollten sie spielerisch ihre sprachlichen Kompetenzen - vornehmlich in Deutsch - fundieren, korrigieren und erweitern sowie vor allem bereits erworbene Kompetenzen nicht wieder verlernen.

Das Herz des Konzeptes war die Kombination aus theaterpädagogischem Angebot, systematischer Sprachförderung und freizeitpädagogischem Angebot. Diese drei Bausteine wurden miteinander verzahnt und möglichst gleichgewichtig nebeneinander gestellt. Dabei wurden Lernen und Spaß so miteinander verbunden, dass die Kinder trotz Ferien mit Freude und Motivation ins Sprachcamp kamen.

Bei der Planung, Entwicklung und Durchführung des Dortmunder Sprachcamps „Emscher-Piraten“ arbeiteten das DoKoLL der Technischen Universität Dortmund und die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von  Kindern und Jugendlichen (RAA) bzw. das kommunale Integrationszentrum der Stadt Dortmund eng zusammen. Finanziert wurden die Camps aus Mitteln der Stadterneuerung. Die Emschergenossenschaft beteiligte sich durch Bereitstellung spezifischer Arbeitsmaterialien.

IMG_6423Die Themen "Wasser" und "Feuer" bestimmten den Inhalt und Aufbau der beiden Sprachcamps „Emscher-Piraten“. Durch Lernen an konkreten Objekten im eigenen Lebensumfeld wurden die Kinder angeleitet, Verantwortung für die eigene Umwelt zu übernehmen. Forschen rund um Wasser und Feuer sollte neben naturwissenschaftlichen Kenntnissen den Fachwortschatz zum Thema Wasser / Feuer / Experimentieren entwickeln und vertiefen. Ein Schwerpunkt beim Ziel der Erweiterung der sprachlichen Kompetenzen wurde dabei auf die Schriftsprache gelegt (Vermutungen anstellen, Experimente planen und durchführen, Ergebnisse darstellen, Experimente im Forscherheft verschriftlichen).

Ein weiterer Schwerpunkt wurde durch die intensive Theaterarbeit gesetzt. Die Kinder sollten mit Sprache spielen, Sprache als Ausdrucksmittel kennen lernen, Sprache reflektieren, Sprache reproduzieren, sich sprachlich präsentieren und sich im gemeinsamen Theaterstück "Emscher Piraten" bei der Abschlussveranstaltung als Schauspieler erfahren. Die Handlung des Stücks war so angelegt, dass das in den Experimenten aufgebaute Vokabular in diesem Handlungsfeld wieder aufgegriffen wurde.

Im Sommer 2012 wurde das Sprachcamp erstmals mit viel Erfolg mit Grundschulkindern der Klassen 2 bis 4 der Weingartenschule am See und der Stift-Grundschule durchgeführt; im Sommer 2013 wurde es, um die Erfahrungen des ersten Jahres bereichert, wiederholt.

Für jedes Camp wurden acht Lehramtsstudierende der Fächer Deutsch und Naturwissenschaften zu Studentischen Camplehrerinnen bzw. -lehrern so ausgebildet, dass sie die Experimente sprachlich und inhaltlich mit den Kindern durchführen konnten.

Für das Camp des Jahres 2013 liegt eine Broschüre vor, die den Ablauf des Camps dokumentiert.     

Projektleitung:

Lehrende im Projekt waren:

  • Dr. Elmar Winters-Ohle
  • Dr. Rubert Scheuer