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Fachpraktische Tätigkeit

Das 52-Wochen Fachpraktikum, auch fachpraktische Tätigkeit genannt, richtet sich an Studierende des Lehramtes für das Berufskolleg. Die fachpraktische Ausbildung ist unabhängig von der Prüfungsordnung (LPO, Bachelor/ Master Modellversuch, Bachelor/ Master LABG 2009) im Allgemeinen dann abzuleisten, wenn keine einschlägige Berufsausbildung vorliegt.

fachpraxis

Die fachpraktische Tätigkeit dient dem Kennenlernen von Berufsbildern.

Ein wesentliches Merkmal des Unterrichts in beruflichen Schulen ist die Ausrichtung an "beruflichen Domänen", zum Beispiel dem Metall-, Elektro-, Wirtschafts- oder Sozialbereich. Neben den fachwissenschaftlichen Kenntnissen sind deswegen umfassende Kenntnisse der Berufsbilder einer Domäne sehr wichtige Faktoren für einen Unterricht, der sich an den arbeitsweltlichen Realitäten der Schülerinnen und Schülern ausrichten soll.

Um diesem Anspruch nachzukommen, ist für die Aufnahme eines Lehramts an beruflichen Schulen der Nachweis einer "fachpraktischen Tätigkeit" erforderlich, durch die (im Fokus der schulischen Anwendung) fachwissenschaftliche mit beruflichen Kenntnissen verknüpft werden sollen.

Die fachpraktische Tätigkeit umfasst mindestens 52 Wochen. Sie muss spätestens zum Antritt des Vorbereitungsdienstes vollständig nachgewiesen werden. Insgesamt 27 Wochen hiervon sind laut Masterprüfungsordnung bis zur Anmeldung der Masterarbeit (bereits nach dem ersten Mastersemester möglich) nachzuweisen. Deswegen wird empfohlen, die fachpraktische Ausbildung möglichst rechtzeitig abzuleisten, zum Beispiel in Teilen auch schon vor Studienbeginn.

Wurde in der Domäne der im Studium gewählten beruflichen Fachrichtung (Sozialpädagogik, Wirtschaftswissenschaften, Elektrotechnik etc.) bereits eine Berufsausbildung absolviert bzw. liegt ein Abschluss als "staatlich geprüfte/r Asistent/ -in" vor, können diese Abschlüsse ganz bzw. teilweise als fachpraktische Tätigkeit anerkannt werden. Wurde keine Berufsausbildung absolviert, muss die fachpraktische Ausbildung nach den Vorgaben der jeweiligen beruflichen Fachrichtung durchgeführt werden, über die die jeweiligen Studienfachberater informiert sind.

Der Nachweis der fachpraktischen Ausbildung erfolgt bei den Bachelor-/ Masterstudiengängen in diesen Schritten:

  1. Im Rahmen der Anmeldung zur Masterarbeit werden die ersten 27 Wochen der fachpraktischen Ausbildung gegenüber der Universität nachgewiesen.
  2. Zur Ausstellung des ersten Staatsexamens muss der erste Teil der fachpraktischen Ausbildung darüber hinaus gegenüber dem staatlichen Prüfungsamt nachgewiesen werden. Auch eine Bescheinigung der kompletten fachpraktischen Ausbildung ist möglich.
  3. Sofern vor dem Beginn des Vorbereitungsdienstes noch Praktikumszeiten ausstehen, sind diese gegenüber der zuständigen Bezirksregierung bei der Anmeldung zum Vorbereitungsdienst nachzuweisen.

Im Fall der LPO2003 entfällt die Anerkennung der Ausbildung durch die Universität, die anderen Schritte sind identisch mit dem genannten Vorgehen.

 

Anerkennung und Ansprechpartner

Für weitere Informationen zu den Inhalten der fachpraktischen Ausbildung wenden Sie sich bitte an die Studienfachberterinnen und Studienfachberater und beachten Sie bitte die Zuständigkeiten bei der Anerkennung der fachpraktischen Ausbildung sowie das entsprechende Merkblatt aus dem Downloadbereich.

 

Downloads zur fachpraktischen Ausbildung: